Kolumne : Warum ich einen Partner mit anderen Frauen teile

14:06:00


Hallo!

Weißt du, woran fast alle meine Beziehungen gescheitert sind?
Daran, dass man sich irgendwann in einem Hamsterrad wieder gefunden hat.
Beziehung heißt für die meisten wahnsinnig viele Kompromisse eingehen, Freiheiten verlieren, Verantwortung tragen und sich festlegen müssen.
Beziehung heißt folglich für viele, ein Stück von sich selbst aufzugeben, um es dem anderen Recht zu machen - auch wenn sie es so nicht betiteln würden, aber, ob bewusst oder unterbewusst, genau das praktizieren.

Erwartungen an den anderen gehen mit den Erwartungen an sich selbst einher.
Ich möchte dem anderen gerecht werden, aber mich selbst nicht aufgeben.
Ich erwarte, dass der andere mir gerecht wird und mich gleichzeitig so belässt, wie ich bin.

Eine Art Widerspruch in sich, meinst du nicht?
Während ich das eine erwarte, bin ich nicht unbedingt bereit, das gleiche zu tun oder etwas aufzugeben, um den Erwartungen des Gegenüber gerecht zu werden.

Etwas, womit sich unsere Generation heute kaum anfreunden kann und möchte.
In meiner Kolumne "Generation Tinder" habe ich dir vor einigen Wochen schon berichtet, wie es sich als Single in Berlin so verhält und das Feedback zeigte, dass nicht nur Berliner mit dem Konsumieren von Menschen zu ringen haben.

Auch da habe ich bereits erwähnt, dass es sich für den Großteil eben einfacher lebt, Gefühle und feste Bindungen von sich fern zu halten, um genau diesem Spagat zwischen an sich selbst festhalten und sich selbst aufgeben aus dem Weg zu gehen.

Viele wollen sich damit rausreden, dass sie glauben, dass an eine Beziehung zu viele Erwartungen geknüpft sind, die sie nicht erfüllen wollen oder können, dabei sind es gar nicht mal die Erwartungen, die von außen kommen, sondern oftmals die Erwartungen, die man selbst stellt, die einem nach hinten raus das Genick brechen.

"Ich erwarte von einer Beziehung, dass sie mich glücklich macht, mich ausfüllt und mein Leben bereichert, nicht verschlechtert.
Ich erwarte, dass mein Partner mich glücklich macht."

Doch ist es nicht die Aufgabe des Partners dich glücklich zu machen, sondern du selbst bist dafür verantwortlich, wie es dir in und mit einer Partnerschaft geht.

Auch du wirst wahrscheinlich wissen, dass man sich nach einer geendeten Beziehung nicht unbedingt immer gleich in das nächste Beziehungswagnis begeben sollte, sondern sich stattdessen Zeit gönnt, um runterzukommen, um sich auf sich zu besinnen und die alten Kamellen abzuschließen, um vollkommen wertungsfrei in etwas neues zu starten.

Gemessen an den Erfahrungen aus meinen Beziehungen, zu denen ich übrigens nicht nur feste Partner, sondern auch Affären oder "einfache" Freundschaften zähle, denn in gewisser Weise gehen wir mit jedem Menschen irgendeine Art von Beziehung ein, auch wenn sie nur rein freundschaftlich und nicht sexuell basiert ist, fühle ich mich manchmal wie eine Greisin.

Ich habe das Gefühl, mehr Erfahrung kann man schon gar nicht mehr sammeln, öfter in die Scheiße greifen geht nicht und mich irgendwie noch überraschen geht auch nicht.

Zuletzt hörte ich von einer lieben Freundin ein sehr besonderes Kompliment:
"Ich finde es immer wieder schön, wie du aus Situationen etwas für dich ziehst, auch wenn sie richtig negativ waren, du ziehst für dich dein Fazit. Du guckst über den Tellerrand hinaus, statt jetzt einfach zu sagen : ich bin jetzt sauer auf den jenigen! und versuchst es zu verstehen."

In meiner anderen Kolumne habe ich davon berichtet, dass mit jedem Mal, wo ich einen Dämpfer erlebe, meine "Trauer- und Wutphase" immer kürzer wird.
Nicht weil ich abstumpfe, sondern eben weil, wie meine Freundin es oben sagt, gelernt habe, mich sehr tief mit solchen Situationen auseinanderzusetzen.
Ich versuche, für mich Erkenntnisse, ganz nach dem Motto " Was dich nicht umbringt, macht dich stärker" zu finden.

Was übrigens auch der Grund ist, warum ich diese Kolumnen hier für dich schreibe. ;)

Und so sind es all die Erfahrungen, die mein ganzes Wesen, mein Handeln und meine Ansichten über Liebe, Sex und Partnerschaft verändert haben.
Meine Erwartungen an einen Menschen haben sich minimiert.
Nicht, weil ich grundsätzlich mit einer Negativ-Haltung ran gehe und meine, es wären eh alle gleich.
Nein, ich erwarte weniger, weil Erwartungen stellen einfach falsch ist.
Denn dann möchte ich, dass sich mein Gegenüber meinen Gesetzen beugt.






Hast du dich jemals intensiv damit beschäftigt, warum es dich eigentlich verletzten würde, wenn dein Partner dich "betrügt"?

Ist es das Muster der klassischen monogamen Beziehung an dem wir da festhalten oder doch die Angst, dass gewähren wir dem anderen ein Stück mehr sexuelle Freiheit, laufen wir gleichzeitig schneller Gefahr eine/n  Konkurrenten/in neben uns zu wissen?
Ist es die Angst ihn zu verlieren? 
Ist es weil wir nicht teilen wollen oder können? 

Für jeden von uns fängt Betrug an anderer Stelle an.
Für die einen ist es schon der Gedanke daran oder eine SMS an eine andere Person, das Flirten an der Tram Haltestelle und für andere, wie mich, fängt Betrug erst sehr viel später an und nur auf einer einzigen Ebene: emotionale Untreue. 




Ich wurde mehrfach betrogen und ich habe auch schon betrogen. 
Ich kenne also beide Seiten, weiß, wie sich was anfühlt und weiß auch, warum ich selbst betrogen habe. 
Nicht aus unbefriedigter Lust heraus, aus Geilheit oder weil ich zu betrunken war - nein ich war ein unglücklicher Hamster im Rad der vorwärts wollte und es doch nicht kam. 
Ich habe also versucht, eine emotionale Lücke zu füllen, weil ich selbst unzufrieden war und der Partner nicht in der Lage war mich glücklich zu machen. 

Ich habe gedacht, jemand anderes muss die Aufgabe übernehmen, mich glücklich zu machen, weil ich es selbst nicht konnte.

Was aber macht eigentlich für dich eine harmonische und erfüllende Beziehung zu deinem Partner aus?
Gehörst du zu denen die sagen?
Ehrlichkeit, Vertrauen, Treue und miteinander lachen können?
Das Fundament einer jeden Beziehung auf dem man aufbaut ist Ehrlichkeit. Stimmt.
Aus Ehrlichkeit rührt Vertrauen.

Und durch Vertrauen kann man sich Dingen gegenüber öffnen, die man vielleicht irgendwann mal für absurd und unvorstellbar hielt.





Rekapituliere ich all meine Beziehungen, Turteleien und gescheiterten Freundschaften, dann haben sie alle einen gemeinsamen Nenner : fehlende Ehrlichkeit. 

Was die Folgen von ständigem Lügen sind, habe ich mit dir vor zwei Wochen ausführlich behandelt.
Aber Unehrlichkeit geht genauso mit unterdrückten Sehnsüchten, Wünschen und dem Zuviel an Erwartungen einher. 
Wir erwarten Treue. 
Wir wollen der oder die Einzige sein. 
Wir können nicht loslassen von unserer Angst unseren Partner durch eine(n) andere(n) zu verlieren.
Aber warum genau, können wir den Verlust nicht ertragen? 
Weil, wie oben beschrieben, wir unser persönliches Glück vom gegenüber abhängig machen und ihn in die Verantwortung nehmen uns glücklich zu machen. Wir setzen alle Erwartungen in ihn.
Um hier meine liebe Freundin Svenja zu zitieren: 

"Bei Trennungen ist es doch meist so, dass es gar nicht darum geht, dass der andere einen nicht mehr liebt oder haben will. Es ist die große Enttäuschung, dass die erwartete Zukunft als Option nicht mehr eintreffen kann. Es geht scheinbar um die Enttäuschung von Erwartungen und weniger um tatsächlich verletzte Gefühle."

Das trifft den Nagel meiner Ansicht nach auf den Kopf.




Ich hatte schon lange eine Fabel für Frauen. 
Ich knutschte auf Partys gerne mal mit einer Frau, einfach so, weil ich es witzig und schön fand. 
Sex mit einer Frau wollte und konnte ich mir aber lange nicht vorstellen. 
Schon gar nicht mit meinem Partner zusammen als "menage au trois" . 
Ich konnte mich eben von den klassischen Vorstellungen einer Beziehung und darüber, dass er "mir gehört" nicht befreien. 

Eigene Zweifel, Verlustängste und Erwartungen waren viel zu groß, als das ich eine zweite Frau neben mir hätte zulassen können. 
Doch über die Jahre hinweg, durch das analysieren meiner Beziehungen und meiner eigenen Bedürfnisse, hat sich an meiner Einstellung grundlegend einiges geändert. 

Ich kann dir gar nicht mehr genau sagen, wann und wie sich da in meinem Kopf der Knoten löste. 
Ich weiß nur, dass ich spürte, dass ich aus meinem üblichen Muster ausbrechen muss und diese Beziehungsnormen mich einengen, statt glücklich zu machen.
Irgendwann kam es einfach dazu, dass sie da war, die zweite Frau im Bett. 
Es passierte aus einer Laune heraus. Ungeplant und am Anfang noch sehr seltsam. 

Was meine persönliche Entwicklung in Sachen Liebe angeht, war es aber wohl ein entscheidender Meilenstein. 

Ich konnte mich seitdem von so vielen Ängsten und Erwartungen lösen, habe eine andere Sichtweise erlangt, die mich meinem persönlichen Glück immer wieder so viel näher bringt.

Ich bin noch immer kein Mensch für offene Beziehungen. Möchte keinen Freifahrtsschein, brauche nicht viele verschiedene Sexpartner, denn jede Beziehung, jede Liebelei und jede Freundschaft gestaltet sich sehr individuell und macht mich auf unterschiedliche Art glücklich, sodass man das Eine nie mit dem anderen vergleichen kann. 
Ich kann sehr wohl in einer Beziehung sein ohne ergänzenden sexuellen Part und fühle mich trotzdem extrem glücklich. 
Allerdings verwehre ich diesen weder mir noch einem potenziellen Partner.
Hier spielt die Ehrlichkeit und das Vertrauen untereinander einfach eine sehr große Rolle
Ich brauche nicht die totale sexuelle Freiheit, um glücklich zu sein. 
Ich brauche mich selbst um glücklich zu sein.



Ich sage nicht, dass du eine zweite Frau oder einen zweiten Mann neben dir "erlauben" sollst.
Ich sage nicht, dass du keine Eifersucht empfinden darfst.
Ich sage nicht, dass du dich auf Sachen einlassen musst, die du nicht willst, um eine bessere Beziehung führen zu können.
Ich sage nicht, dass man in einer monogamen Beziehung nicht die totale Erfüllung des persönlichen Glücks finden kann.

Aber was ich dir sage, ist, dass es dich um ein vielfaches glücklicher macht, wenn du die Erwartung, dass dein Partner derjenige ist, der DICH glücklich macht, aus deinem Kopf entfernst.

Du allein bist verantwortlich für dein Glück und dafür, wie sehr du dich verletzen und enttäuschen lässt.
Und nein, du sollst es auch nicht dankend annehmen, wenn man dich betrogen hat, denn hier kommen wir wieder zum Thema Ehrlichkeit und die Basis einer Beziehung.
Aber wenn ich nicht das Gefühl habe, meinem Partner nicht alles sagen zu können, Angst vor seiner Reaktion auf meine Wünsche und Bedürfnisse habe, dann führt das früher oder später wieder zurück ins Hamsterrad.

Auch wenn du jetzt sagen könntest : "Aber du hast ja selbst eine Neigung zu Frauen, deshalb fällt dir das auch so leicht." , dann möchte ich dir entgegnen, dass die selbe Erkenntnis auch auf so viele andere Bereiche übergreift und ich mich einfach mehr und mehr frei mache, von dem engen Konstrukt der "perfekten" Beziehung, die uns die Gesellschaft, unserer Eltern und vielleicht auch unsere Freunde vormachen.

"Die perfekte Beziehung entsteht in dir, nicht durch den perfekten Partner."






Ich sehe eine Enttäuschung nicht mehr als Verlust an, ich nehme es als Erfahrung, aus der ich schöpfe, lerne, verstehe und mehr und mehr zu mir selbst finde. 
Jede negative Erfahrung macht mich ein Stück weit glücklicher.
Ich erfahre mehr über mich selbst, darüber, was ich möchte, brauche und wer ich bin.

Ich bin nicht länger der Hamster im Rad.


DEINE FRAU P L





Dir gefällt der Beitrag oder du hast Anregungen? 
Dann lass mir doch ein Feedback da oder pinne mich auf Pinterest. 
Danke ;)





You Might Also Like

6 Kommentare

  1. Hallo,

    das ist ein wirklich interessantes Thema und ich finde es mutig, aber auch toll, dass du das in deinem Blog ansprichst, weil sich das wirklich wenige trauen, habe ich den Eindruck.
    Ich bin zwar nicht der selben Ansicht, bzw. kann ich mir das für mich einfach nicht vorstellen, meinen Mann mit jemanden, wenn auch nur für Sex, zu teilen, aber ich bewundere das schon irgendwie, wenn man das kann.

    Ich bin mir immer nicht sicher, ob man den jenigen dann richtig liebt?
    Also versteh mich nicht falsch, aber wenn ich jemanden richtig liebe, dann will ich da einfach niemand anderen haben.
    Mag vielleicht wieder der von dir angesprochene Egoismus bzw. die Erwartung sein, aber ich kann mir das einfach nicht wirklich nicht vortellen.

    Mutig aber, dass du das schreibst und auch kannst.
    Ich wünsche mir wirklich mehr solcher beiträge von dir.

    danlke

    Liebe Grüße
    Evelyn

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Evelyn,

      vielen Dank für dein Kommentar ;)
      Also , ich muss dazu anmerken, dass ich sich das vielleicht im ersten Augenblick sehr radikal liest und ich bin grundsätzlich zB. kein Freund von einer offenen Beziehung und jeder macht sein Ding im Alleingang.
      Das Ganze ist für mich immer sehr abhängig von der jeweiligen Person und manchmal braucht es für beide nur sehr wenige Freiheiten und/oder überhaupt keinen ergänzenden Part oder Einfluss von außen, um trotzdem vollkommen glücklich zu sein.

      Ich glaube aber, dass genau darin der Schlüssel des Ganzen liegt.
      Es geht nicht darum, sich frei zu machen für andere und dem Partner andere Sexualpartner zuzugestehen, sondern sich frei von Erwartungen zu machen, die dazu führen, dass der andere in der Verantwortung steht, dich persönlich glücklich zu machen.
      Und ich glaube, dass man genau deshalb auch wirklich liebt.
      Liebe misst sich ja nicht an Treue, wie viel Sex man hat, ob allein oder mit wem anderes.
      Ich glaube, dass viele Liebe da einfach mit Besitzansprüchen verwechseln und man glaubt, der andere kann einen gar nicht lieben, wenn er fremdgeht etc.

      Fakt ist doch aber, man geht fremd, weil man in der eigenen Beziehung etwas vermisst und vielleicht das Gefühl hat, genau darüber nicht sprechen zu können.
      Natürlich möchte auch ich nicht betrogen werden und auch mich verletzt das, aber ich schaffe für mich die Basis von Ehrlichkeit und rede über alles, sodass ich am Ende weniger traurig über den körperlichen Betrug bin/wäre, als vielmehr über die fehlende Ehrlichkeit, die dahinter steckt.

      Ich verstehe auch, wenn man für sich nur sehr schwer vorstellen kann, dass da noch jemand ins Spiel kommt. Darum dreht sich aber die Hauptaussage meines Beitrages eigentlich auch nicht, sondern um die grundsätzliche Erwartungshaltung und dass der andere nicht für das persönliche Glück verantwortlich ist.

      Ganz liebe Grüße
      Aileen

      Löschen
  2. Hallo Aileen,


    ich hab mich über Instagram rüber geklickt und mir auch in den letzten Wochen schon die ganzen Kolumnen durchgelesen.
    Ich wollte kurz dalassen, dass ich deine Entwicklung im Blog zwar sehr krass, aber auch sehr positiv finde.
    Ich freue mich wirklich sehr, dass dein Blog sich in diese Richtung entwickelt hat und hoffe sehr, dass da noch viel mehr in dieser Art von dir kommt, da mich diese Beiträge wirklich interessieren und ich deine Denkweise zu den Themen deiner Kolumnen sehr sehr inspirierend finde und glaube, ich bin nicht die einzige die du damit zum Nachdenken anregst.

    Der Beitrag hier hat mich sehr überrascht, da ich dich nicht soi eingeschätzt hätte, aber ich finde es wirklich toll und mutig darüber zu schreiben und mir damit auch mal eine andere Sichtweise näher zu bringen.
    Die Fotos sind übrigens auch richtig richtig gut.
    Du und deine Freundin scheint ein gutes Team zu sein oder hast du die diesmal alleine gemacht?
    Ganz liebe Grüße
    Friederike

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Friederike,

      vielen vielen Dank für dein Kompliment und es freut mich wirklich sehr, dass dir die Wandlung gefällt. Mir nämlich auch ;)
      Ich freue mich, wenn dich meine Beiträge zum Nach- und/oder Umdenken anregen.;)

      ja die Fotos sind wieder zusammen mit meiner lieben Svenja entstanden ;)


      Liebe Grüße
      Aileen

      Löschen
  3. Ein wirklich schöner Post! Grundsätzlich sollte natürlich jeder nach seinem "Geschmack" leben, aber ich bin persönlich davon überzeugt, dass wenn man so richtig liebt, dann hat man erst gar nicht das Bedürfnis jemand anderen nah zu sein. Zumindest kann ich das aus meiner Erfahrung so sagen. Natürlich spielt in Beziehungen das Thema Treue & Ehrlichkeit eine wichtige Rolle, aber das beginnt nicht bei sexueller Freiheit - dort enden sie. Ich bin ganz bei dir zu sagen, dass man sich erst selber finden muss und in allererster Linie mit sich selber im Reinen sein sollte. Eine erfüllende Beziehung ist immer nur das "on the top" - das Sahnehäubchen, sagen wir mal. Vielen Dank, dass du uns so sehr persönliches mitteilst! Und deine Bilder erst - so wunder wunderschön! <3 LG Christin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Christin,
      vielen lieben Dank für dein Feedback und das Kompliment <3

      Hmmm grundsätzlich gebe ich dir recht, dass wenn man liebt, das Bedürfnis nicht unbedingt besteht, aber in dem Fall ist es ja nicht das Bedürfnis von Nähe als solches. Dann ist es die Lust und dieses Bedürfnis kann durchaus auch schon mal in einer Beziehung aufkommen.
      Vielleicht nicht unbedingt am Anfang, wo man sich ja selbst noch kennenlernt, aber später vielleicht.

      Ich stimme dir auch zu, dass Treue und Ehrlichkeit nicht bei sexueller Freiheit anfangen. Hier im Beitrag liegt der Fokus darauf, da das für die meisten der ausschlagebende Punkt ist mit dem sie Treue assoziieren.
      Man darf auch nicht rauslesen, dass ich das unbedingt brauche und immer andere im Bett möchte oder es dem Partner "gewehre".
      Das ist sehr sehr individuell und allein vom Miteinander abhängig, was man dann für sich zusammen möchte oder nicht.

      ich finde deinen abschließenden Satz übrigens sehr schön:
      "Eine erfüllende Beziehung ist immer nur das "on the top" - das Sahnehäubchen."

      Ein wirklich wirklich schöner Ansatz!

      Danke dir und ganz liebe Grüße an dich
      Aileen


      Löschen

Ich freue mich auf dein Feedback.
Liebe Grüße Aileen

Popular Posts