Rückblick Melt Festival & mein erstes Mal Glamping mit My Molo & Gewinnspiel

01:42:00


In Kooperation mit My Molo

Hallo !

Nach 8 langen Jahren strikter Festivalpause hatte ich längst vergessen, welch Glücksgefühle eben solche in mir auslösen. 
Bereits im Januar stand fest, dass ich dieses Jahr endlich zurückkehre in die Festivalsphäre und dass machte mir zu Beginn irgendwie Angst. 

Vor 8 Jahren war ich noch eine ganz andere Aileen. 
Gut ich war schon immer eine, die sich vor Krabbelviechern geekelt und das Zelten daher ganz schlimm fand, aber ich war damals voll drin im Feier-Business, keine Mami und ganz ohne Verpflichtungen. Immer unterwegs, nie ein Wochenende zu Hause und vor allem die Open Airs und Festivals waren im Sommer oft ein zweites Wohnzimmer. 

Früher habe ich mir mindestens 2 Festivals ausgesucht, sie in meinem Jahresurlaubsplanung fest integriert und dann so richtig die Sau raus gelassen. Danach hat man sich dann noch etwa eine Woche in komatösen Zuständen erholt vom wilden Treiben.

Wie würde das nun aber dieses Jahr laufen? 
Ohne meine alte Gang im Schlepptau, 8 Jahre älter mit mehr Komfortanspruch und weniger Alkohol, der die ein oder andere üble Seite eines Festivals im Rausche übertüncht?

Glamping auf höchstem Niveau hieß die Antwort. Kurz : My Molo! 

Durch eine mittlerweile entstandene enge Freundschaft mit den Jungs von www.MyMolo.de hatte ich die Möglichkeit, mein erstes Melt Festival nicht als "0815 - Festivalbesucher" zu erleben, sondern durfte mich von der Masse abheben und mich für den Zeitraum in eine ihrer Lodges einquartieren. 

Kein Zelt mit allerhand krabbelnden Insekten teilen, nicht auf Strom und trockene Sachen verzichten, einen Spiegel und Kühlschrank für gekühlte Getränke zur Verfügung haben und dann auch noch auf einer richtigen, mehr als bequemen Matratze nächtigen, klang schon wirklich mehr als verlockend und mein mittlerweile schwer verwöhntes älteres ICH freute sich auf ihr evolutionäres Campingerlebnis und auf das erste MELT Festival, welches im übrigen in diesem Jahr gleichzeitig auch noch runden Geburtstag feierte.


Bereits im Januar hatte ich dir das Konzept von My Molo als Local Hero vorgestellt (siehe Video weiter unten) und war daher mehr als gespannt auf mein erstes eigenes Molo - Erlebnis.

My Molo - das steht für My Mobile Lodge und heißt, ich miete mich in eine (für Festivalverhältnisse) ziemlich noble Unterkunft ein.

Ich habe ein bequemes Bett für zwei, einen Kühlschrank, Strom, Ventilator, Platz für Krams und kann das Ganze auch noch hinter mir abschließen.

Fetzt !

Ich muss dringend anmerken, dass ich noch nie so wirklich zu den typischen Festival Campern gehört habe.
Für mich als Phobikerin, kam Zelten nur im äußersten Notfall in Frage und bei jedem Festival war ich besser ausgerüstet mit allem möglichen Zeugs, als jeder Späti in Berlin.
Dafür habe ich früher übrigens regelmäßig Augenrollen von meinen Freunden beim Eintreffen auf den Festivals geerntet.
Die denkt halt an alles...WIRKLICH ALLES! 


Das Glamping aber nun nochmal ganz andere Sphären annehmen könnte, kam mir dann aber doch sehr entgegen.

Auf dem MELT! angekommen, erhielt ich Schlüssel, Einweisung und ein kühles (Mädchen-)Bier zur Begrüßung.
Läuft!

In der Lodge selbst ist Platz für zwei. Ich habe in der ersten Serie genächtigt, also der Doppelbett Version und hatte unter meinem Bett jede Menge Stauraum für meine Sachen gefunden.
(davon zeig ich dir lieber kein Bild... #Chaosqueen!)

Bild aus Instastories ;) 
Bereits nach der ersten Nacht stand fest:
Ich will hier nicht wieder raus!
Wieso muss denn eine Matratze in einer Festival Lodge bitte auch um ein vielfaches komfortabler sein, als meine eigene daheim? Verdammt.
Da fiel mir der Gang zum Festivalgelände und raus aus meiner Lodge am verregneten Freitag Abend, also Tag 2 meines Meltaufenthaltes gar nicht so leicht.

Und hier kommen wir tatsächlich zu einem (nebst dem Krabbelviecher Problem) für mich unschlagbaren Vorteil dieser Lodges:

Wetterschutz!

Ich gestehe, ich bin ein Schönwetter - Kind und Regen kann mir echt sowas von die Laune verderben und mich zur echten Diva werden lassen.
Feuchte Klamotten oder ein siffiger Schlafsack im Zelt, sind jetzt nicht meine Traumvorstellung von Festivalfeeling.
In der Lodge hatte ich aber weder das eine, noch das andere Problem.
Stattdessen konnte ich mich ziemlich bequem, kuschlig warm und trocken auf meine Matratze betten und mich mit breitem Grinsen darüber freuen, dass ich nicht in ein schlammgetränktes Zelt kriechen muss.

Braucht man all den ´Luxus` auf Festivals denn überhaupt?

Mein Ü30 Körper und meine persönlichen Ansprüche sagen eindeutig JA!

Halten wir uns doch die Vorteile mal vor Augen:

1.  Mein Gepäck hat sich halbiert.
Ich schleppe nicht ewig viel Zeug (Zelt, Pavillon, Schalfsack, Isomatte, Kühlboxen etc.) mit und muss mir um so vieles gar nicht erst Gedanken machen.

2. Kühlschrank - Gott segne dich!
Ich muss mich nicht ab dem zweiten Tag von Dosenfutter und Toast ernähren, da ich mein Essen im Kühlschrank lagern kann.

3. Ich habe STROM ! 
...und kann mein Handy aufladen, meine Festivalfriese mit Lockenstab und Co. zaubern, meine Kamera Akkus laden usw.

4. WLan .... erklärt sich ja eigentlich von selbst bei einer Bloggerin, aber auch die Nichtblogger posten freudig Konzerteindrücke und Happytime Fotos von ihren Festivalbesuchen und natürlich möchte auch ich meinen Freunden und Followern diese ganz besonderen Momente nicht vorenthalten. Wenn die Internetverbindung auf dem F-gelände bescheiden war, hab ich das Posten von meiner Lodge aus nachholen können.

5. Mein Equipment blieb safe! 
Es stand von Anfang an fest, dass ich mit Kameras und Laptop anreisen würde, da ich natürlich auch von dem Event nachträglich berichten wollte (siehe Video unten ;) ) und das Wissen, meine Technik-Babies abgeschlossen in der Lodge bunkern zu können, ist schon wirklich beruhigend und ich habe es auf dem Melt erst wieder live mitbekommen, dass anderen Kameras und Handys aus den Zelten geklaut wurden während sie schliefen.
Ziemlich uncool, aber eben leider Realität.
In der abschließbaren Lodge war alles sicher und trocken verstaut.

Und auch als NichtBlogger hat man eben meistens zumindest sein Handy, Geld und eine Kamera dabei.
Der Verlust ruiniert nicht nur die Stimmung komplett, sondern wird nach hinten raus auch wesentlich teurer als der Aufenthalt in der Lodge selbst!

6. Die Matratze! 
Ich frage nochmal: Warum ist die bloß so verdammt bequem?
Mit Ü30 will ich einfach nicht mehr unbequem auf dem Boden schlafen.
Das wollte ich früher nicht und das möchte ich auch jetzt nicht.
Vier Tage und Nächte Festival zerren Dank Schlafmangel und übertrieben viel Getanze eh schon am Kampfgeist des Körpers und ein wenig komfortable Erholung zwischendurch wirken da echte Wunder und ließen mich in meinem Fall am letzten Abend zu Die Antwoord nochmal ordentlich abzappeln.

7. Wetterschutz... 

8. Die Community im Camp. 
Die empfand ich nebst all der anderen Annehmlichkeiten als schönstes Goodie.
Mal ehrlich:
Auf welchem Festival kommt man mit 16-20 weiteren umliegenden Zelten so richtig tief ins Gespräch, sitzt zusammen, freut sich, trinkt ein Bierchen oder Guten Morgen - Kaffee und verabredet sich für das ein oder andere Lineup Highlight?
Ich habe so coole Menschen kennengelernt und mit ihnen das Campleben gefeiert.
Das erinnerte mich ein wenig an meine alte Feier-Crew (stimmte etwas sentimental) und war einfach nur schön.




Der Aufenthalt hätte also nicht stimmiger sein können und bis auf einen kleinen Schrank zum Ablegen von Sachen (ja ich werde sonst echt chaotisch) fehlte es mir an nichts, aber das wäre jetzt Meckern auf ziemlich hohem Niveau. Kann ich zwar auch, aber in diesem Fall vollkommen unnötig, denn für mich steht fest:
Ich möchte bei Festivals nicht mehr auf eine Lodge verzichten und bin ziemlich happy darüber, dass die Jungs ihr Camp auch auf dem Twin Lakes Festival Anfang September aufschlagen und ich erneut eine ihrer Lodges beziehen kann.
Diesmal übrigens nicht gesponsert, sondern ehrlich bezahlt. Chakka!

Du kannst die Jungs übrigens aktuell auch in ihrer Crowdfunding Kampagne unterstützen!
Dein Karma Konto freut sich garantiert über die Punkte und die Jungs danken es dir mit cooles Goodies!
https://www.startnext.com/mymolo

Und wie war nun das Melt Festival selbst? 

Ich habe gelacht und geweint, geliebt und gehasst, getanzt und mich im Kreis gedreht. 
Ich habe neue Menschen ins Herz geschlossen und mit ihnen gemeinsam grandiose Momente erlebt. 
Ich habe musikalischen Hochgenuss verspürt und mich unfassbar glücklich geschätzt, dieses Wochenende erleben zu können. 
Ich habe mich trotz 8 jähriger Pause sofort wieder heimisch gefühlt und weiß, Festivals müssen unbedingt wieder ein fester Bestandteil meines Sommers sein. 

Festival Outfit 


Ja Festivals sind ein Stück weit Realitätsflucht, aber ich denke, genau diese haben wir uns alle ab und an verdient. 

Vier Tage Auszeit, die man mit wundervollen Menschen verbringt, sich ein bisschen wie in Alice in Wonderland fühlt und dann auch noch geliebte Acts M.I.A, Die Antwoord, Modeselektor, Fjaak oder Richie Hawtin live erleben kann, entschädigen für 361 Tage im Jahr, an denen vielleicht mal nicht alles so glatt läuft und wo wir uns genau so ein Wonderland als Rückzugspunkt wünschen. 

Richie Hawtin live at Melt! Festival 2017

Fjaak live at Melt! Festival 2017

Modeselektor @ Melt! Festival 2017

Liebes MELT!, 

du warst großartig. 
Du hast meinen Bruder (der bekam das Ticket für sich und seine Freundin als Geschenk) mit dem Abschlusskonzert von Die Antwoord verdammt glücklich gemacht und mich damit zur besten Schwester der Welt!
Du warst bunt, fröhlich und ein musikalisches Highlight.
Die Atmosphäre war einzigartig und ich immer wieder im Rausche der Glücksgefühle gefangen.
Ganz gewiss sehen wir uns wieder, werden tanzen, lachen, weinen und genießen. 

DANKE! 

Und damit du auch einen Eindruck von all diesen Momenten bekommst, folgt an dieser Stelle wieder mein kleiner persönlicher Aftermovie zum Melt! Festival 2017 mit allen meinen Highlights. 

Viel Spaß !





Hier für dich direkt auch nochmal mein Video zum Local Hero My Molo.




Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die drei Jungs von My Molo, die mir den Aufenthalt ermöglicht haben. 



Ich hoffe, dir hat mein Rückblick zum Melt! Festival 2017 und meine My Molo Erfahrung gefallen.

Warst du selbst schon auf dem Melt Festival? 

Was waren deine Highlights ? 


Und falls du jetzt sagst, du würdest unbedingt gerne selbst mal auf ein Festival gehen, hast Lust mit mir zu tanzen, zu lachen und ein Bierchen zu trinken (ich lass mich auch auf andere Getränke ein), dann habe ich an dieser Stelle noch ein absolut grandioses Gewinnspiel für dich.



Klick dich rüber zu meinem INSTAGRAM ACCOUNT und kommentiere unter genau diesem Bild.

Gewinnen kannst du 2 x 2 VIP Tickets (Wert 175€ je Ticket) für dich und deine Begleitung für das Twin Lakes Festival 2017 vom 01.-03. September in Glowe/Brandenburg.

Mit dem VIP Ticket darfst du besondere Vorzüge genießen.
Alle Infos zum Festival findest du unter www.twinlakesfestival.de


Die Teilnahme ist leider erst ab 18 Jahren und ausschließlich auf Instagram möglich.
Das Gewinnspiel endet am Freitag den 11. August 2017.
Ich drück dir ganz fest die Daumen und freu mich auf dich im September <3 .="" nbsp="" p="">

Dir hat der Beitrag gefallen oder du hast Anregungen und Wünsche ?
Dann hinterlasse mir dein Feedback gerne unten in den Kommentaren.

LIEBST DEINE FRAU P L


DIESER BEITRAG ENTSTAND IN KOOPERATION MIT MY MOLO. 
DANKE 


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1 Kommentare

  1. Hi Aileen, das tönt ja super (und sieht super aus...!) Ganz ehrlich, aus genau denselben Gründen war ich schon einige Jahre nicht mehr auf einem Festival / Openair. Zugeben konnte ich es bisher nicht wirklich, aber ich bin auch nicht mehr ganz 20, etwas bequem, etwas älter, na ja. Von solchen "Glamping-Camps" habe ich schon gehört, hatte aber Angst davor, da als "Looser und Memme" des Festivals abgestempelt zu werden. Dass Du die Stimmung im Camp so schön beschreibst, gefällt mir deshalb am Besten und macht mir Mut für ein anderes Mal :-) Liebe Grüsse, Miuh

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Liebe Grüße Aileen

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