Freebook zur Bewältigung deines Blogger-Chaos

17:21:00


Hallo an dich! 


Geht es dir genauso wie mir? Verzweifelst du manchmal auch an deinem nicht bis kläglich vorhandenen Zeitmanagement? Fehlt es dir an System und Ordnung im Blogger-Chaos?
Dann ist dieser Beitrag für dich genau das Richtige.
In 7 Schritten erkläre ich dir, wie du (vielleicht) deinen Blogger-Alltag überschaubarer und strukturierter gestalten kannst
Die Tipps werden dir nicht fremd sein, aber nimm dir ein paar Minuten Zeit.... vielleicht auch eine Stunde und denk einmal darüber nach, wie du dich bisher als Bloggerin organisierst und wie zufrieden du damit bist. Am besten hast du eine Tasse Kaffee oder Tee griffbereit und lehnst dich entspannt zurück....

Übrigens:
Am Ende des Posts belohne ich dich für dein Durchhaltevermögen mit kostenlosen Download Dateien, mit denen du deinen Blogger-Alttag zukünftig besser strukturieren kannst.

Wer mich kennt, der weiß, es könnte manchmal nicht chaotischer bei mir zugehen und ich bin fernab von Ordnung oder einer systematischen Organisation von Haushalt, Freizeit und Beruf.

Ich schiebe wichtiges, aber auch weniger wichtiges gerne und lange vor mir her.
Ich hasse das.
Ich hasse es, weil es mich selbst jeden Tag aufs neue dazu treibt, die selben Sachen zu suchen, Rechnungen zu spät oder auf den allerletzten Drücker zu bezahlen, in Sachen Zeitmanagement zu versagen, um dann die halbe Nacht den Haushalt oder andere Dinge aufzuholen.


Jetzt wo ich seit einiger Zeit aufgrund meines Jobs aber ohne Struktur nicht auskomme, mein Blog mir sehr ans Herz gewachsen ist und ich euch einfach nicht mit oberflächlichen Content abspeisen möchte, musste ich mir etwas einfallen lassen, um nicht jeden Tag kläglich an meinen Aufgaben zu scheitern.

Wo es bei der Arbeit bereits seit Monaten ganz gut funktioniert, musste ich in Sachen Privatleben erstmal noch so einiges lernen.


Beruf - Haushalt - Familie - Blog und das kann man alles unter einen Hut bringen? 

Man möchte vieles gleichzeitig, hat den Kopf voller Ideen und Projektwünsche und schlägt sich nebenbei mit den unüberwindbar scheinenden Haushaltsplagen rum und möchte natürlich die Familie nicht vernachlässigen.
Ehe man sich versieht, steht man da und ist entweder übermannt von einem riesigen Berg angehäufter unangenehmer Pflichten oder hat die Hälfte seiner coolen Ideen längst wieder vergessen und weiß nicht, worüber man nächste Woche schreiben wollte.

Vor einigen Wochen hatte ich mir eine kleine Instagram - Pause gegönnt, um mich und meine Gedanken zu sortieren.
Die gewonnene Handy freie Zeit habe ich sinnvoll genutzt, mich mit meinem Blog, meinen Strukturen und eben dem Zeitmanagement auseinander zu setzen. Mit Erfolg, wie ich behaupten würde.





Aller Anfang ist schwer und so saß ich über Wochen da und habe mein eigenes Blogger-Leben mal etwas durchleuchtet.

Wann blogge ich?
Wie oft blogge ich?
Über was schreibe ich?
Wann kommen mir die Ideen? Wie, wann und wo setze ich sie um?
Wo verliere ich Zeit?


Gleiches habe ich dann übrigens auch nochmal auf Haushalt und Beruf angewandt und mir entsprechende Fragen gestellt, geht es doch hier auch um ein allgemeines Zeitmanagement ...

Wann mache ich meinen Haushalt?
Was muss ich wie oft machen und welche Zeit passt dafür am besten?
Welche Hausarbeiten kann ich wie verschieben?
Wo kann ich Zeit einsparen?

Zu Beginn kam ich mir dezent lächerlich vor, mir aufzuschreiben, zu welcher Uhrzeit ich den Müll rausgebracht, wann die Blumen gegossen und zu welcher Zeit ich die Wäsche erledigt habe.

Allerdings, wer genau dies mal für 2-3 Wochen ausprobiert, wird am Ende feststellen, dass er hier und da wirklich Zeit verschwendet, da wir einige Wege teilweise völlig umsonst laufen, denn vieles lässt sich sehr gut parallel erledigen, bzw. lassen sich "Wartezeiten" ganz gut mit kleinen Haushaltsaufgaben überbrücken.



Je mehr Zeit-Defizit wir beim Haushalt ausgleichen können, desto mehr bleibt für Familie und den Blog.

Logischerweise soll die Familie grundsätzlich an erster Stelle stehen, aber für die meisten ist Nähen und das Führen des eigenen Blogs nicht nur ein kleiner finanzieller Bonus, der die Haushaltskasse aufpeppt, sondern ein echtes Hobby, welches mit großer Leidenschaft ausgeübt wird.

Warum sollte man für sein Hobby und seine Leidenschaft aber nur nachts Zeit finden können, statt es angemessen in den Alltag zu integrieren?

Wer sein Hobby liebt und es gerne macht, wer über kurz oder lang Erfolg haben will, der sollte sich auch seinen Platz dafür einräumen können ohne, dass dafür an anderer Stelle der Haussegen bröckelt oder die Wohnung verwahrlost.

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung...
Und wer sieht, wo er seine kostbare Zeit verschleudert, der wird genau diese einsparen und bald sinnvoll nutzen können.

Versprochen!



Schritt 1: Durchleuchte deinen Alltag und notiere dir deine Gewohnheiten

 Finde heraus, wo du kostbare Zeit verschwendest und wie du durch effektive Nutzung deiner ´Freizeit` Einsparungen machen kannst, um unterm Strich ein Plus auf deinem Zeitkonto zu gewinnen.

#ZeitZeitZeit #wirhabendochkeineZeit 

Mehr verfügbare Zeit heißt aber nicht automatisch mehr Struktur.
Strukturen schafft man, indem man sich Pläne macht und sich über die Wichtigkeit dieser bewusst wird.


Schritt 2: Finde dein System!

Jetzt, wo du mehr Zeit hast, um effektiver zu Bloggen, mach dir Gedanken zu deinem Blog/deinen Nähprojekten.

Wann kannst du kreativ sein/Wann sprudeln deine Ideen?
Wie passt das in deinen Alltag?

Erstelle einen realistischen Zeitplan, der mit deiner Familie und deinen Arbeitszeiten konform geht.
Schaffe dir den Raum und die Zeit, als wäre es ein Hobby, welches du außerhalb betreibst.

Sieh das Bloggen als deine Lieblingssportart, mit der du dich fit hälst und welches du zur Entspannung brauchst.
Sieh es nicht als Arbeit. Lass es dein leidenschaftliches Hobby sein!

In deinem Plan solltest du allerdings auch bedenken, dass du hin und wieder auch mal so absolut keine Lust auf dein Hobby hast, die Füße hochlegen und eine Tafel Schokolade vernaschen magst.
Versuche nicht auf Knopfdruck kreativ zu sein. Du willst qualitativen Content produzieren und nicht nur irgendetwas dahin schreiben.

*Am Ende des Posts findest ein paar Vorlagen, die dir vielleicht helfen, dies besser umzusetzen*



Schritt 3: Visualisiere deine Ideen


Halte deine Ideen und Inspirationen fest, indem du dir ein sogenanntes Moodboard erstellst.

Entweder in Form von Screenshoots oder Fotos auf deinem Handy/Computer und in verschiedene Alben katalogisiert oder du erstellst dir, so wie ich eine Pinnwand, die du jeden Tag vor Augen hast. die dich an deine Ideen erinnert und die du jeder Zeit aktualisieren und austauschen kannst.
Hast du keine Möglichkeit deine Ideen an einer Wand zu visualisieren?
Kein Problem, das klappt auch ganz hervorragend auf deinem Computer und/oder online.




Ich nutze zB. Pinterest als Online Moodboard und habe geheime Alben angelegt, für Dinge, die erstmal nur mich inspirieren sollen.
Das kann ein Outfit sein, was ich shoppen oder nähen möchte, Deko und Möbel, die mich für zu Hause interessieren oder aber Bilder, die mich einfach nur inspirieren und mir dadurch eine ganz neue Idee geben.



Auf meinem Handy habe ich außerdem diverse Screenshots cooler Sachen oder Blogposts, die ich mir merken möchte, wenn ich sie nicht gleich lesen kann.

Das hilft den Überblick zu behalten, Inspirationen zu sammeln, zu sortieren und neue Ideen daraus zu entwickeln.


Schritt 4: Erstelle dir deinen persönlichen Blog-Fahrplan und sortiere deine Themen

In meinem Kopf gibt es Zeiten, da sprudelt es nur so vor Ideen und andere, wo das absolute KreaTief herrscht und ich "verzweifelt" nach Blogthemen suche.
Mit einem Blog-Fahrplan bzw. einem Blog-Planner lebt es sich da leichter.
Schreibe also deine Ideen auf und sortiere sie in (d)einem Blog-Planner.

Vorteile:

  • du hast eine klare Übersicht über deine kreativen Ideen
  • du kannst deine Blogposts besser planen und verhinderst so kleinere und größere Durststrecken auf  deinem Blog
  •  du kannst dich besser und langfristiger auf deine Beiträge vorbereiten
    - Ideen, die größeren Aufwand erfordern, schiebst du einfach etwas hinten an, andere ziehst du vor
  •  du kannst einen Blog-Rhythmus entwickeln, der dich auch verlässlich gegenüber deinen Followern macht
  • deine Blogposts werden zunehmend professioneller, da du in weniger Zeit qulitättiveren Content produzieren kannst



Einen Blog-Planner stelle ich dir in zwei verschiedenen Ausführungen am Ende des Posts als Freebie zur Verfügung...



Schritt 5: Organisiere deine Projekte

Um deine Projekte besser angehen zu können, macht es Sinn, sich auch für diese einen extra Plan zu erstellen.
Ich mache das zB. mittlerweile sehr gerne für meine Nähprojekte - meine sogenannten "to sew-Listen".
Auf diesen Listen notiere ich meine Nähideen, welche Stoffe ich verwenden möchte, Besonderheiten etc.
Der Vorteil:
Zum einen kann ich meine Ideen vernünftiger planen und meine Nähprojekte stehen nicht immer wieder hinten an.
Zum anderen lassen sich die Blätter nachher zusammen mit einem Foto super mit den Schnittmuster katalogisieren.
Du kennst die Situation vielleicht auch sehr gut:
Nach einiger Zeit sind kleine Änderungen und Name des Schnittes aus deiner Erinnerung verschwunden.
"Verdammt, was war denn Martha jetzt gleich nochmal für ein Oberteil? Saß das jetzt gut oder nicht? Hatte ich daran was geändert?"

Warum nicht zum Schnittmuster direkt ein Bild und ein paar Notizen beilegen?


Bist du Probenäherin bei einer der vielen Schnittmuster-Erstellerinnen?
Prima, dann mach das Gleiche direkt für deine Probenähergebnisse!
Halte deine Erfahrungen, deine Änderungswünsche und Anmerkungen schon während des Nähens fest und teile sie so der Schnitt-Erstellerin mit, indem du das Blatt kurz fotografierst und ihr per Mail o.ä. schickst.
Sie wird dich für deine fundiertes Feedback lieben und weiterempfehlen! Versprochen! ! !



Für beides kannst du dir am Ende des Posts eine Vorlage herunterladen ;)




Schritt 6: Ordne dein Chaos!

Gerade als kreativer Blogger sammelst du Unmengen an "Müll" an... seien es Stoffreste, etliche Schnittmuster, von denen du nicht mal 1/3 tatsächlich nutzt, jeder Menge Deko- & Bastelkram oder anderer ´ganze wichtiger`Krimskrams
Sind wir mal ehrlich zu uns selbst:
Wie oft sitzt du da und sagst dir "Oh das heb ich lieber noch auf, dass kann ich bestimmt mal für ein DIY benutzen" oder "das wäre bestimmt mal irgendwann ganz cool für ein Setting eines meiner Posts"

Und wie viele Kisten dieser "vielleicht mal irgendwann" Objekte hast du schon?
Befreie dich davon!
Schmeiß unnützen Kram weg, schenke ihn einer Kita und tausche deine Schnittmusterhefte mit Freundinnen gegen Sachen, die du wirklich brauchst.

Du brauchst keinen Ballast, der hier und da nur rum steht und einstaubt.
Wirklich nicht...glaube mir.

Schaffe lieber Platz für die wichtigen Dinge, die du als Bloggerin und für dein Hobby wirklich brauchst.
Wenn es dein Partner und deine Wohnung zulassen, bau dir deine kleine Hobbyecke auf und richte dich dort gemütlich ein, statt die Ecken deiner 4 Wände zu ungeliebten Streitthemen zu machen.

Ordnung ist das halbe Blogger-Leben und wer Ordnung hat, kann effektiver bloggen! ;)
Du siehst, der Kreis schließt sich....



Schritt 7: Keep calm! Stress dich nicht und bleib dir treu

Der für mich wichtigste Punkt ist tatsächlich dieser und auch ich muss ihn mir immer und immer wieder verinnerlichen.
Denke dran: Dein Blog soll Spaß machen, dich nicht unter Druck setzen und nicht in stressiger Arbeit ausarten.
Je weniger du dich um optimierte Zahlen & Statistiken bemühst, desto weniger Blogger- Chaos baust du dir auf.
Warum ? Ganz einfach. Wer sich stresst, der schludert und wer schludert, der macht alles doppelt und dreifach und somit auch von unzureichender Qualität.

Nimm dir Zeit für deine Posts. Qualität statt Quantität.
Schicke deine Posts erst raus, wenn sie deinen Anspruch erfüllen und nicht, weil du das Gefühl hast, es wäre mal wieder Zeit ´irgendwas`zu posten.
Dieses Irgendwas werden deine Leser spüren und dankbar sind sie dafür leider nicht.
Wenn du die Schritte 1-5 beherzigst, wirst du auch merken, dass deine Posts automatisch an Qualität gewinnen.
Du wirst merken, dass dir das Schreiben leichter fällt, dass in deinem Kopf mehr Raum für tolle Ideen ist und weniger für die stressigen Belange.
Vereinfache dir deinen Blogger-Alltag und fühl dich wohl mit deinem Hobby.


Befolgst du schon alle Schritte? Super, dann kannst du getrost aufatmen.... falls nicht, nimm dir die Zeit, geh in dich und sie, welches Fazit du für dich aus diesem Beitrag ziehen kannst.

Vielleicht kann dir dieser Post helfen, dein kleines Blogger-Chaos zu ordnen und deine kreativen Gedanken besser zu sortieren...



Ich habe meine Blogstrukturen angepasst und bin mit der positiven Wandlung ziemlich happy . . . ;)
Ich führe keinen optimalen Vorzeigeblog, aber ich garantiere dir, dass die obigen Schritte, den richtigen Ansatz bilden und es mit den Vorlagen leichter fällt, sich seine persönliche Blogstruktur aufzubauen.

Und weil ich dir versprochen habe, dass wenn du tapfer bis zum Ende des Beitrages durchhälst, ich auch noch eine Überraschung für dich bereithalte, kannst du dir nun die Dateien als Freebie hier kostenlos als PDF runterladen.
Da mich hauptsächlich Nähblogger abonniert haben, sind meine Vorlagen auch eher auf diese ausgerichtet, du kannst sie aber auch ganz einfach für deine DIY und Kreativ-Projekte abwandeln und dir deinen eigenen Blog-Planner etc. basteln.

Download Freebie "to sew list" & Feedback Liste für Probenäher 

Download Freebie "weekly Blog planner"

Download Freebie "weekly planner"

Download Freebie "monthly Blog planner"





Liebe Leserin,
Du darfst die Freebies für dich privat frei nutzen und gerne auch darüber berichten.
Wenn dir der Beitrag gefällt und Freude bereitet hat, dir hilft und du dir die Freebies dankend runter geladen hast, würde ich mich ganz doll über ein Feedback von dir freuen.
Ob durch ein Like, ein Kommentar oder das Teilen meines Beitrags zeigst du mir, dass dir meine Arbeit gefällt und das ist mir mein schönster Lohn.
Sehr gerne darfst du den Beitrag auf Pinterest pinnen und deinen Freunden davon erzählen, wenn du das möchtest.
Ich danke dir und freue mich, wenn du bald wieder mal vorbei schaust.

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit den Vorlagen und hoffe, dir helfen die Steps genauso sehr wie mir.  ;)

LIEBST DEINE P L


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1 Kommentare

  1. Liebe Aileen, vielen Dank für deine Mühe und diesen Aufwand, den du hier bertieben hast.
    ich habe gerade erst angefangen mit meinem Blog und kenne mich bei vielen noch so überhaupt nicht aus.
    Deine Vorlagen haben ich mir direkt mal runtergeladen und werde sie garantiert schon bald nutzen.
    Vielen dank und ganz liebe Grüße aus Eisenhüttenstadt
    Mandy

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Ich freue mich auf dein Feedback.
Liebe Grüße Aileen

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